Frankfurt;
wir müssen reden!

Wir sprechen oft von Stärke, Leidenschaft und Mentalität, alles Eigenschaften, die uns als Fanszene ausmachen. Doch es ist nun einmal nicht alles Gold, was glänzt, und man kann nicht hinter jeden Menschen schauen. Vor allem im Fußball scheint oft kein Raum für Themen wie mentale Gesundheit zu sein. Nach außen herrscht Friede, Freude, Eierkuchen, doch wenn das Wochenende vorbei ist, stehen wir wieder allein im Alltag.
Die Probleme, die wir haben, verschwinden nicht.

Druck, Verantwortung, wenig Schlaf und Stress begleiten uns am Wochenende als Teil der Fanszene und unter der Woche wird es nicht leichter. Jeder hat seine eigenen Sorgen und jeder geht anders damit um. Der eine greift zu Alkohol oder Drogen, der andere flüchtet in noch mehr Arbeit. Kaum jemand traut sich, offen über das zu sprechen, was in ihm vorgeht.

Es ist an der Zeit, Tabus zu brechen. 

Wahre Stärke zeigen wir nicht nur in unserer Leidenschaft auf den Rängen oder auf der Straße, sondern vor allem, wenn wir in schwachen Momenten füreinander da sind.

Stark ist, wer über seine Probleme spricht und sich Hilfe sucht, wenn es nötig ist.
Es schadet auch nicht, nach links und rechts zu schauen und das eigene Umfeld im Blick zu behalten. Es gibt viele Anzeichen für psychische Belastungen oder Krisen, in denen Menschen stecken. Bietet Hilfe an, hört zu und passt aufeinander auf – in guten wie in schlechten Zeiten.

Wir wollen auch in Zukunft mit voller Stärke die Eintracht und Frankfurt repräsentieren.
Das geht aber nur, wenn wir mental stabil sind und aufeinander Acht geben.

Wir sind eine Familie. Das darf keine leere Floskel sein, sondern muss gelebt werden.

Familie hält zusammen, immer.

Und wir sollten über alles sprechen können – egal wie schwer es ist.

Woran merkst du, dass was nicht stimmt?

Gefühle: Anhaltende Trauer, Angst, starke Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit, Rückzug, negative Gedanken oder starke Stimmungswechsel

Kopf & Körper: Schlafstörungen, Erschöpfung, körperliche Beschwerden, Konzentrationsprobleme oder Realitätsverlust

Wann ist hilfe nötig?

Nicht erst, wenn gar nichts mehr geht! Suche dir Unterstützung, wenn…

…Symptome länger anhalten oder Alltag, Job und Beziehungen belasten
…Du dich komplett überfordert fühlst

Wie hilfst du einem betroffenen?

Einfach zuhören, ohne zu urteilen oder Sprüche wie „Reiß dich zusammen“…
Frag direkt „Was brauchst du?“ und biete Deine Hilfe bei Terminen an.

Wo gibt‘s Hilfe?

Hausarzt, Psychotherapeut oder Psychiater

Telefonseelsorge (0800 111 0 111) – 24/7 Hotline

Online-Betratung: z.B. krisenchat.de oder bsf-frankfurt.de/krisendienst

Akuter Notfall: Gehe in eine psychiatrische Klinik oder rufe den Rettungsdienst

Achte auf dich selbst!

Das bedeutet, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen. Zieh rechtzeitig die Reißleine.
Schlaf genug, ernähre dich vernünftig und mach Dinge, die dir gut tun!

Du musst nicht alles alleine tragen, denn wenn Belastungen länger anhalten oder zu viel werden, solltest Du dir rechtzeitig Unterstützung holen.

Wir sind eine Familie. Keiner muss da allein durch.
Eintracht!

Wende dich an uns!

1. Du schreibst uns.
Über das Formular unten. Du musst nicht ins Detail gehen, ein paar Informationen reichen erstmal.


 2. Wir melden uns zurück.
Schnellstmöglich, per E-Mail oder Telefon – je nachdem, was Du angibst.
Es meldet sich eine reale Person aus unserem Team, kein Bot.


3. Wir schlagen Dir passende Stellen vor.
Basierend auf dem, was Du geschrieben hast.
Du entscheidest, was Du davon nutzt. Wir drängen dich zu nichts.


Was mit Deinen Daten passiert:
Deine Anfrage wird ausschließlich von ehrenamtlichen Vertrauenspersonen ausgewertet.
Deine Daten werden nicht weitergegeben und nach Abschluss der Beratung gelöscht.

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